"Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber"

Zitat Ernst Ferstl

Jetzt ist es soweit, wir haben ein Hobby gefunden für das wir beide Feuer und Flamme sind.
Was 2017 begann, ist inzwischen zu einer Beschäftigung geworden die uns sehr ans Herz gewachsen ist. 

Das sind wir, Julia & Christian.

Julia

Ein großer Teil meiner Kindheitserinnerungen spielen sich in Küchen, Gemüsegärten und dem Bauernhof meiner Großeltern ab. Sei es das gemeinsame Plätzchen backen und Teig naschen mit meiner Mutter, oder mit meiner Urgroßmutter Stangenbohnen für das Mittagessen schneiden, oder mit meinem Großvater nach den Bienen zu schauen und auf dem Weg dorthin Äpfel zu pflücken, die er uns dann mit seinem Taschenmesser in kleine Stücke geschnitten hat.

Schnell wollte ich nicht nur zusehen und helfen sondern selbst etwas machen und so habe ich mit acht Jahren oft morgens einen einfachen Marmorkuchen für meine Familie gebacken. Natürlich sind einige der Versuche gescheitert und landeten nicht auf dem Teller, aber ich habe nie aufgegeben und es immer wieder versucht, bis die Ergebnisse meinen Vorstellungen entsprachen.

Meine Familie hatte eine Landwirtschaft und so war es üblich, dass man sich in vielen Bereichen selbst versorgt hat. Mit Fleisch, Wurst, Eiern, Honig, Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten und natürlich mit Fruchtsäften der eigenen Obstbäume. Es hat mich immer schon fasziniert, diese Produkte selbst zu produzieren, aus einfachen Grundzutaten deren Ursprung man nicht nur kennt sondern an denen man Monate zuvor gearbeitet hat um sie zu erhalten. Zu wissen, dass das Sauerkraut aus einem großen Topf in der riesigen Speisekammer meiner Großmutter einige Monate zuvor selbst gemacht wurde und der Weißkohl dafür selbst angebaut wurde oder die Bienen beim Sammeln des Nektars für den Honig beobachten zu können, hat mich schon als Kind fasziniert.

Insgesamt ist es dieses „Selbstmachen“ etwas, das mein Herz seit jeher höher schlagen lässt. Das Ausprobieren, Testen, Scheitern, erneut Probieren und immer weiter daran arbeiten, bis das Ergebnis perfekt ist. Das Selbstverständnis, dass man mit den eigenen Händen etwas erschaffen kann, das so viel besser ist als die Ware aus dem Laden, dessen Entstehungsprozess man beobachten kann, gibt mir Selbstvertrauen in mich und meine Fähigkeiten.

Es begeistert mich, mein eigenes Sauerteigbrot zu backen, Kombucha Limonade zu brauen, Gemüse zu fermentieren und immer wieder neue Experimente und Versuche in der Küche zu wagen. Die Ergebnisse dann mit meinen Liebsten zu teilen, erfüllt mich mit Freude. Das ist es, was das Hobby Küche für mich ausmacht und diese Begeisterung und Leidenschaft möchte ich mit euch teilen.

Christian

Hobby, das ist ein Wort, bei dem die meisten von uns eine bestimmte Assoziation haben. Hobby, das ist Freizeit, Entspannung, Muße. Aber auch das unermüdliche Arbeiten an einer Sache, der sich wiederholende Zyklus aus Versuchen, Scheitern, erneut Versuchen, bis hin zu Perfektion. Hobby, das ist getrieben von dem Motor, der uns weitermachen lässt, der uns immer wieder aufstehen lässt, der uns antreibt, jeden Tag ein bisschen besser zu sein als am Tag davor.

Mein Hobby ist das Kochen, das Backen, das Grillen. Das Ausprobieren neuer Dinge, das Perfektionieren von Techniken, Geschmäckern, Konsistenzen, das Kombinieren von altbekanntem und neuem, das Beste aus den Zutaten herausholen und natürlich der Genuss beim Verspeisen der daraus entstandenen Köstlichkeiten.

Wenn ich ehrlich bin, kann ich gar nicht sagen, woher diese Faszination kommt. Wenn man es genau nimmt, bin ich in hunderten von Küchen groß geworden. Hunderte? Ja, wirklich. Das liegt nicht daran, dass ich aus einer Familie von Köchen stamme. Aber mein Vater hat viele Jahre seines Lebens Küchen verkauft und wir haben direkt über dem Küchenstudio gewohnt. Meine Kindheit hat sich also zu einem großen Teil in dem Küchenstudio und zugehörigen Möbelhaus abgespielt. So war ich immer von Backöfen, Herden, Kühlschränken und sonstiger Kücheneinrichtung umgeben. Meine Liebe zum Kochen habe ich aber erst später entdeckt.

Aller Anfang ist schwer und trotz der Allgegenwärtigkeit von hochwertigen Küchen und allerlei Gerätschaften, bin ich mit klassischer Hausmannskost groß geworden. So kannte ich abgesehen von der deutschen Küche kaum andere Gerichte, Gewürze und Aromen. Das änderte sich schließlich, als ich mit 16 Jahren in eine WG gezogen bin und dort Mitbewohner aus aller Welt hatte, die mir ihre Lieblingsgerichte zeigten und sich für mich eine neue Welt des Genusses entwickelte. Die ersten Kochversuche in der WG-Küche wurden gestartet und schnell merkte ich, dass mir Tütensuppe und andere Convenience-Gerichte nicht mehr ausreichten.

Mit der Zeit stieg der Anspruch und der Wunsch nach einem besseren Ergebnis, und so versuchte man sich an Neuem. Ich stellte relativ schnell fest, dass es nichts über frische Produkte und aromatische Gewürze gibt.

Es ist nicht nur das Ergebnis, das am Ende zählt, es ist für mich viel mehr der Weg dorthin. Zu sehen wie sich Aromen und Geschmäcker verbinden, den Duft von frisch gemörserten Gewürzen, der nicht zu vergleichen ist mit Maggi Nr. 5 aus meiner Kindheit, zu lernen wie sich Fleisch auf dem Grill verhält und dann immer wieder zu merken, wie viel Spaß und Freude einem der Prozess des Zubereitens macht.
Natürlich gab es auch herbe Rückschläge oder Ergebnisse, die eher der Tonne würdig waren als dem Teller. Aber genau diese  kleinen Rückschritte sind es, aus denen man lernt und die den Ansporn in einem erwecken, beim nächsten Mal besser zu werden.

Inzwischen bietet uns das Internet so viele Ideen und Anregungen, was das Thema Essen, Backen und BBQ angeht, und die Vielfalt an bekannten Gerichten, Zubereitungsarten und Zutaten nimmt immer mehr zu. Am Wochenende durch Food-Blogs zu stöbern und meiner Frau wieder in den Ohren zu liegen, was wir alles noch für unsere Küche brauchen um mal wieder was Neues auszuprobieren, ist inzwischen fester Bestandteil meiner Freizeit geworden.

Dass das Thema Kochen, Küche, BBQ, Backen usw. mich irgendwann mal packt, habe ich wohl vielen Zufällen und meiner besten Freundin / meiner Frau zu verdanken.

Ein gemeinsames Hobby und die Freude daran, zusammen ein Ziel zu verfolgen hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind.

Auch Sie war es, die mich auf die Idee gebracht hat, meine Begeisterung mit euch zuteilen.

So ist Sweet and Smokey entstanden, einfach nur um unsere Begeisterung über gute Zutaten und Gerichte mit euch zu teilen.

Wie gesagt ist der Blog nur ein Hobby, deswegen seht es uns bitte nach, wenn es nicht kontinuierlich neuen Content auf dieser Seite gibt.

Die Begeisterung, die ich zum Beispiel habe, wenn unser ganzer Garten mal wieder nach geräuchertem Beef oder ähnlichen duftet, möchte ich über diesem Weg mit euch Teilen.

Es ist für mich eine Leidenschaft, die mich glücklich und zufrieden macht, ein Hobby das nie langweilig wird und mich immer wieder aufs Neue begeistert.


Diejenigen unter euch, die mich persönlich kennen, wissen dass ich mein „letztes Hobby“ liebe und immer mit Begeisterung und Hingabe dabei bin. Umso mehr freut es mich, wenn ihr den Weg zu unserer Seite gefunden habt und es euch so gut gefällt, dass ihr eine kleine Erkundungstour durch unsere Welt des Essens wagt.